Ein Blick aus dem Fenster lässt es erahnen- der Sommer ist nicht mehr weit. Mit großen Schritten eilt er heran und vielleicht ist er sogar schneller da, als so mancher Frau lieb ist. Denn steigende Temperaturen sind leider nicht automatisch auch ein Garant dafür, dass die liebgewonnen Hüftpölsterchen schmelzen und sich parallel zum Sommerwetter auch die Bikinifigur mit einstellt. Daher wird nun in so manchen Frauenhaushalt das eingemottete Trimm dich Gerät wieder aus dem hintersten Eck hervor gezerrt, mit Leibeskräften werden nun auf dem Drahtesel die Pfunde zum schmelzen gebracht und ja, auch FDH hat wieder einmal Hochkonjunktur. Dabei müsste dies eigentlich gerade in Hinblick auf die Sommermode und Bademode 2010 nicht sein. Denn man glaubt es kaum, aber die Bademode 2010 ist ausnahmsweise einmal sogar figurfreundlich geschnitten.
So trägt man heuer am Strand und im städtischen Schwimmbad nämlich keine ach so pölsterfeindlichen knappen Bikinis und keine auftragenden wild gemusterten Badeeinteiler. Sondern man höre und staune, man besinnt sich auf die Basics einstiger Zeiten. So sind die Badeanzüge in diesem Sommer einfarbig oder bestenfalls zweifarbig, bisweilen durchaus in knalligen Farben und sie sind figurfreundlich geschnitten. Mit höher geschnittenen Höschen lassen sich so kleine Bauchansätze perfekt kaschieren und man kann gerade mit den zweifarbigen asymmetrischen Mustern geschickt das Auge des Betrachters lenken. So ist beispielsweise ein Badeanzug mit farbigen Oberteil und schwarzem Unterteil ideal, um auf ein schönes Dekollete zu verweisen und parallel dazu vom liebgewonnen Hüftgold abzulenken.
Wer hingegen lieber Bikinis trägt und sich mit den klassischen Einteiler so gar nicht anfreunden kann, der wird heuer sofern er im Trend liegen möchte, eine kleine Enttäuschung erleben. Denn der klassische Bikini muss heuer im Kleiderschrank bleiben, da man in der Modewelt den sogenannten Monokini entdeckt hat. Bei diesen sind Oberteil und Unterteil mittels Stoff verbunden und man kann so einerseits noch genügend Haut zeigen, ist aber in Kombination mit einem Pareo auch ideal angezogen für die Strandbar. Da die neuen Monokinis zudem aus einem lichtdurchlässigen Material sind, ist übrigens für eine nahtlose Bräune gesorgt.
Die Bademode 2010 ist somit mal etwas stofffreudiger und man kann diesen Trend gerade als “Vollweib” durchaus begrüßen. Im übrigen sind heuer die notwendigen Strand Accessoires besonders verspielt, so das man auch mit ein paar Pfunden mehr auf den Hüften ideal kaschieren, retuschieren und ablenken kann. So gehören lange verspielte Ketten, das Strandkleid sowie auch der Pareos diesen Jahr unbedingt mit in die Badetasche und man darf ruhig kombinieren was gefällt. Erlaubt ist was man möchte, und das wird auch besonders deutlich wenn man sich die Bademode des Modeshops Youngfash einmal betrachtet. Denn hier werden wieder einmal die zahlreichen Modetrends des Sommers zu günstigen Preisen präsentiert.
Silke Grenz
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