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Designer Kleidung, Designer Kleider

Donnerstag, April 22nd, 2010

So manch ein Mensch legt großen Wert auf eine Designer Kleidung. Andere hingegen erweisen sich tagtäglich als ihr eigener Modedesigner und spielen mit den Kleidungsstücken die der eigene Kleiderschrank hergibt. Damit sind diese Menschen im übertragenden Sinn durchaus auch Modeschöpfer, denn dieser begriff ist hierzulande keine geschützte Berufsbezeichnung. Jedoch bezeichnet gerade im umgangssprachlichen Ton der Begriff Designer Kleider die Begebenheit, welche oftmals aus den Federn eines berühmten Modeschöpfers entstanden ist und welche sich bisweilen auch durchaus als kostspielig erweist. Daher ist es sicherlich einmal interessant in die Geschichte des Modedesigns einzutauchen und zu erleben wie diese aufregende Begebenheit der Designerkleidung entstand.

So wurde das erste mal Designermode und auch die Definition eines Modeschöpfers im 18. Jahrhundert erwähnt. Denn seit damals gilt der im Jahre 1825 geborene Charles Worth als Begründer der Haute Couture und ist der wohl älteste bekannte Modeschöpfer. Diese Berühmtheit erlang er nicht zuletzt dadurch, dass er das bekannte Modehaus Maison Couture in Paris gründete, welches auch gegenwärtig noch für so manchen modernen Modedesigner als Vorbild gilt. Man kann jedoch sagen, dass gerade in dieser Epoche des 18. Jahrhunderts durchaus auch andere begnadete Modeschöpfer die Welt der Designer Kleidung revolutionierten, und Namen wie Rose Bertin oder auch Paul Poiret sind sicherlich keine unbekannten.

Allerdings ist es bis heute unumstritten, dass es dem Modeschöpfer Worth zu verdanken ist, dass Kreationen und Designer Kleider mittels Modells und Mannequins der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Denn dieser schuf die heute übliche Handhabung und präsentierte in seinem Modehaus in Paris Mitte des 18. Jahrhunderts den ersten Laufsteg der Öffentlichkeit. Paul Poiret hingegen machte sich einen Namen als er begann das bisher übliche Korsett zu entfernen und neue Linien sowie Schnitte für die Damenmode ins Leben zu rufen.

Von dieser radikalen Veränderung des damaligen Modedesigns profitieren auch heute noch zahlreiche namhafte Designer wie Dior, Chanel oder auch Yves Saint Laurent. Dabei sind heute jedoch die zahlreichen Designerkleider sehr vielfältig, wobei man aber bei jeder Saison durchaus auch einige Parallelen erkennen kann, die sich wie ein leitender Faden durch alle namhaften Kreationen durchziehen. So ist es bisweilen eine ähnliche Schnittlinie oder es sind die gleichen ähnlichen Farbkombinationen die eine Modekollektion auszeichnen. Jedoch muss man sagen, dass bisweilen die Designerschöpfungen heute nicht mehr von der großen Haute Couture Bild abhängig gemacht werden, sondern vielmehr ist es seit den späten 60zigern Jahren so, dass äußere Einflüsse oder auch Mode Ikonen die Designer wesentlich beeinflussen. So ist beispielsweise das Modedesign damals wesentlich von öffentlichen Personen wie Marilyn Monroe oder auch Jackie Kennedy geprägt worden, während heutzutage die Designerkleider sich Einflüssen wie Musik oder auch besonderen Begebenheiten anpassen.

Namhafte Modeschöpfer versuchen daher entgegen der damaligen Zeit nicht mehr nur einzigartige Kleidung zu entwerfen, sondern vielmehr wird heute bei der Designer Kleidung darauf Wert gelegt, dass diese ein neues Image schaffen oder diese in der Lage sind, eine bestehende Welt mit neuen Perspektiven und Ambitionen in ungeahnte Bahnen zu lenken. Als Beispiel hierfür kann man sicherlich Modedesigner wie Vivienne Westwood nennen, die es schafft mit ihren Kreationen der Welt einen Hauch Individualismus zu verleihen und so jeden erlaubt, auch eigene Wünsche und Stile zu kombinieren. Denn Modedesign ist letztendlich das was tragbar und vor allem einem selbst gefällt.

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Das Leid mit der Größe- die Konfektionsgrößen in der Modewelt

Montag, März 16th, 2009

Ein Blick in Modegeschäfte und Damenmode Boutiquen offenbart immer wieder das gleiche Schauspiel, dass so manch einem sicherlich vom heimischen Ritual bekannt sein dürfte. Da steht eine Dame oder auch ein holder männlicher Zeitgenosse mit gerunzelter Stirn und feuerroten Wangen vor dem Spiegel, der Verkäufer steht mit dem Maßband in der Hand teilnahmslos daneben und bestenfalls sitzt irgendwo im Eck noch ein schelmisch grinsendender Bekannter, der den erbitterten Kampf zwischen Reisverschluss und Bauchumfang zynisch beobachtet. Wahrlich kein schöner Gedanke, den aber die meisten Deutschen schon einmal erlebt haben und der einfach tägliche Praxis ist. Denn nahezu in jeder Stunde ärgert sich irgendwo in Deutschland ein Zeitgenosse darüber, dass die gewohnte Konfektionsgröße nicht mehr passt, obwohl die Waage immer noch das gleiche Gewicht anzeigt. Wie aber kann das sein?

 

Nun dieses kuriose Spiel der Konfektionsgrößen der Mode oder auch der Damenmode ist sicherlich nichts neues und beschäftigt nicht nur zahlreiche Privatpersonen sondern auch Hersteller und Vertriebe. Dazu muss man zunächst einmal erklären, dass die Berechnung der Konfektionsgrößen von Damenmoden oder auch Herrenmoden auf einem Größenprinzip basiert, welches mehr als drei Jahrzehnte zurück liegt. Damals ging man davon aus, dass Frauen eine durchschnittliche Größe von rund 165 Zentimeter erreichen, während die Herren der Schöpfung durchaus einige Zentimeter mehr messen durften. Alles was darunter oder auch darüber lag, galt in den 90ern als eine Sondergröße und rief sogenannte Kurz- oder auch Langgrößen ins Leben, die sich bis heute noch hartnäckig halten.

 

Natürlich ist dabei dieses Verfahren der Annahme heutzutage mehr als überholt, denn man kann davon ausgehen, dass ein prozentualer Großteil der Frauen größer als die erwähnten 165 Zentimeter ist und damit keinesfalls den veralteten Klischee entspricht. Leider ist bis heute dies jedoch noch nicht an die zahlreichen Hersteller der Damenmoden gedrungen, wenngleich im Jahre 2007 eine nationale Vermessung mit mehr als 12.000 Männern und Frauen erfolgte und damit eigentlich aktuelle Maße vorliegen würden. Jedoch erfolgte diese forschungsintensive Analyse im Auftrag einiger Unternehmen der Bekleidungsindustrie sowie auch deutscher Automobilhersteller und ist damit nicht für die allgemeine Masse zugänglich. Diese Handhabung führt dann natürlich dazu, dass sich bisweilen unterschiedliche Konfektionsgrößen und Schnitte ergeben können und sich daher das eingangs erwähnte Bild einstellen kann. So ist es salopp gesagt gängige Praxis, dass eine Frau mit normaler Figur bisweilen zwischen Konfektionsgröße 38 bis 44 schwankt und Damenmode in diesen Größen ihren Kleiderschrank zieren.

 

Daneben muss man natürlich gerade in Hinblick auf die unterschiedlichen Konfektionsgrößen bei Damenmoden und Herrenbekleidung erwähnen, dass es neben den deutschen Konfektionsgrößen auch die US- Größen sowie die internationalen Größen gibt. Diese unterscheiden sich dabei wesentlich von der Bezeichnung sowie auch der Berechnung oder deren Grundlage. Denn während die deutschen Größen noch einem Berechnungsgrundsatz unterliegen, ist beispielsweise die Damenmode in Italien wesentlich vom angenommenen Verhältnis der Körpermaße abhängig oder auch vom Sinnbild des Designers. Daher kann man sicherlich in Hinblick auf die Damenmode immer nur wieder sagen, dass probieren über studieren geht und Frau sich daran gewöhnen muss, dass sie heute noch eine Damenmode in Größe 44 trägt, aber morgen vielleicht schon in eine 38 passt.