So manch ein Mensch legt großen Wert auf eine Designer Kleidung. Andere hingegen erweisen sich tagtäglich als ihr eigener Modedesigner und spielen mit den Kleidungsstücken die der eigene Kleiderschrank hergibt. Damit sind diese Menschen im übertragenden Sinn durchaus auch Modeschöpfer, denn dieser begriff ist hierzulande keine geschützte Berufsbezeichnung. Jedoch bezeichnet gerade im umgangssprachlichen Ton der Begriff Designer Kleider die Begebenheit, welche oftmals aus den Federn eines berühmten Modeschöpfers entstanden ist und welche sich bisweilen auch durchaus als kostspielig erweist. Daher ist es sicherlich einmal interessant in die Geschichte des Modedesigns einzutauchen und zu erleben wie diese aufregende Begebenheit der Designerkleidung entstand.
So wurde das erste mal Designermode und auch die Definition eines Modeschöpfers im 18. Jahrhundert erwähnt. Denn seit damals gilt der im Jahre 1825 geborene Charles Worth als Begründer der Haute Couture und ist der wohl älteste bekannte Modeschöpfer. Diese Berühmtheit erlang er nicht zuletzt dadurch, dass er das bekannte Modehaus Maison Couture in Paris gründete, welches auch gegenwärtig noch für so manchen modernen Modedesigner als Vorbild gilt. Man kann jedoch sagen, dass gerade in dieser Epoche des 18. Jahrhunderts durchaus auch andere begnadete Modeschöpfer die Welt der Designer Kleidung revolutionierten, und Namen wie Rose Bertin oder auch Paul Poiret sind sicherlich keine unbekannten.
Allerdings ist es bis heute unumstritten, dass es dem Modeschöpfer Worth zu verdanken ist, dass Kreationen und Designer Kleider mittels Modells und Mannequins der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Denn dieser schuf die heute übliche Handhabung und präsentierte in seinem Modehaus in Paris Mitte des 18. Jahrhunderts den ersten Laufsteg der Öffentlichkeit. Paul Poiret hingegen machte sich einen Namen als er begann das bisher übliche Korsett zu entfernen und neue Linien sowie Schnitte für die Damenmode ins Leben zu rufen.
Von dieser radikalen Veränderung des damaligen Modedesigns profitieren auch heute noch zahlreiche namhafte Designer wie Dior, Chanel oder auch Yves Saint Laurent. Dabei sind heute jedoch die zahlreichen Designerkleider sehr vielfältig, wobei man aber bei jeder Saison durchaus auch einige Parallelen erkennen kann, die sich wie ein leitender Faden durch alle namhaften Kreationen durchziehen. So ist es bisweilen eine ähnliche Schnittlinie oder es sind die gleichen ähnlichen Farbkombinationen die eine Modekollektion auszeichnen. Jedoch muss man sagen, dass bisweilen die Designerschöpfungen heute nicht mehr von der großen Haute Couture Bild abhängig gemacht werden, sondern vielmehr ist es seit den späten 60zigern Jahren so, dass äußere Einflüsse oder auch Mode Ikonen die Designer wesentlich beeinflussen. So ist beispielsweise das Modedesign damals wesentlich von öffentlichen Personen wie Marilyn Monroe oder auch Jackie Kennedy geprägt worden, während heutzutage die Designerkleider sich Einflüssen wie Musik oder auch besonderen Begebenheiten anpassen.
Namhafte Modeschöpfer versuchen daher entgegen der damaligen Zeit nicht mehr nur einzigartige Kleidung zu entwerfen, sondern vielmehr wird heute bei der Designer Kleidung darauf Wert gelegt, dass diese ein neues Image schaffen oder diese in der Lage sind, eine bestehende Welt mit neuen Perspektiven und Ambitionen in ungeahnte Bahnen zu lenken. Als Beispiel hierfür kann man sicherlich Modedesigner wie Vivienne Westwood nennen, die es schafft mit ihren Kreationen der Welt einen Hauch Individualismus zu verleihen und so jeden erlaubt, auch eigene Wünsche und Stile zu kombinieren. Denn Modedesign ist letztendlich das was tragbar und vor allem einem selbst gefällt.
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