Herbstzeit ist Lernzeit. Frisch aus den großen Ferien gekommen, beginnt im Herbst für viele junge Menschen eine neue Ära. Entweder startet man voller Eifer ins harte Berufsleben oder aber man beginnt mit Elan und Wissensdurst sein Studium. Während dabei gerade beim ersteren oftmals der Alltag die Frage nach der richtigen Bekleidung beantwortet, fragen sich viele Studenten was sie eigentlich an der Uni tragen sollten und welche Kleidung angemessen erscheint. Entgegen zum Berufsalltag gibt es nämlich dort oftmals keine vorgeschriebene Kleidungspflicht und man kann salopp gesagt tragen was man möchte. Zumindest sofern man nicht an einer Elite Universität studiert oder in fernen Ländern seinem Studium nach geht. Denn dort herrscht entgegen zu Deutschland oftmals eine strenge Kleiderordnung und man trägt nicht selten auch Schulkleidung. Zwar unvorstellbar, aber dennoch real.
Denn auch wenn Studenten dem kindlichen Alter entwachsen sind und eigentlich Marken keine Rolle mehr spielen sollten, so wird beispielsweise in streng gläubigen Staaten auch an der Universität eine Schulkleidung vorgeschrieben und somit das Risiko der Diskriminierung aufgrund nicht vorhandener Markenklamotten wesentlich reduziert. Auch geht man dort davon aus, dass Schulkleidung die Studenten zusammen hält und sie das Gefühl des Miteinanders stärkt. Zudem soll sie die Studenten in ihrem Lerneifer bestärken und sie nicht von Oberflächlichkeiten ablenken. Diese Grundsätze die beispielsweise an Universitäten in England, Rom oder auch in Asien üblich sind, wären vielleicht auch hierzulande so manches Mal eine Erwägung wert. Zumindest laut zahlreicher Pädagogen. Denn zum einen ist der Aspekt des Miteinanders absolut unübertroffen und bewahrheitet sich immer wieder. Zum anderen sollte gerade das Studium auch als eine Art Vorbereitung auf das Leben sein und daher wären gewisse Regeln durchaus sinnvoll. Jedoch ist es bis dahin sicherlich noch ein weiter Schritt, der sich vermutlich auch niemals komplett durchsetzen wird. Denn bislang und sicherlich auch in Zukunft wird ein jeder Student das tragen dürfen was er möchte. Auch wenn ihn dies bisweilen vor ein kleines Problem stellen könnte.
Denn das Studium kann bisweilen durchaus das Sprungbrett in die Berufswelt sein und nicht selten werden dort Kontakte und erste Verbindungen geknüpft. Gerade bei juristischen Berufen und wissenschaftlichen Studienfeldern ist dies sogar an der Tagesordnung und daher ist hier eine entsprechende Kleidung immer angebracht. Denn salopp gesagt weiß kein Student wer ihm heute vielleicht begegnen wird und wer davon vielleicht in der Zukunft eine Rolle spielen wird. Daher stellen sich viele Studenten die Frage, welche Kleidung angemessen erscheint und wie man sich kleiden sollte. Eine Faustregel die dabei immer greift, ist sicherlich die das man sich wohl fühlen muss und das sie auch angemessen erscheint. Kleidung sollte niemals ablenken, sie sollte nicht irritieren ( zumal wir schon das Wort Fremdschämen im Duden haben) und sollte immer alltagstauglich sein. In Pumps oder auch engen Rock die Studienbank zu drücken empfiehlt sich daher ebenso wenig wie in Schlabberhose oder ungewaschenem Shirt zu erscheinen. Auch overdressend mit vollem Kampf MakeUp dem Studiendirektor entgegen zu treten oder diesem mittels einem provokanten Shirt die Meinung zu sagen, empfiehlt sich keinesfalls. Ebenso sollte man weder das zierliche Steißtattoo sehen noch großzügige Einblicke vom Dekollete bis zum Bauchnabel bieten. Außerdem sollten gerade bei den Herren der Slipbund unter der Hose versteckt sein und im Idealfall sollte diese auch nicht in den Kniekehlen hängen. Denn schließlich ist man der Direktor oder die anerkannte Wissenschaftlerin von morgen. Schlicht, zeitlos und vielleicht einen Tick modisch elegant- das ist die Devise mit der man nahezu niemals falsch liegt.
Gastbeitrag von:

z Modeliste
