Halte Kopf und Füße warm, dann bleibt der Doktor bettelarm. Genau so haben es einst viele Großmütter ihren Kindern und Enkelkindern gelehrt und lagen damit vermutlich nicht einmal so falsch. Denn kalte Füße sind heute noch ein sicherer Garant für Unwohlsein und das über den Kopf die meiste Körperwärme entweicht ist sicherlich auch kein Geheimnis mehr. Wer also in der kalten Jahreszeit einer laufenden Nase und schmerzenden Ohren ein Schnippchen schlagen möchte, der sollte sich dick einmümmeln und den Körper schön warm halten.
Besonders einfach ist dies natürlich, wenn warmhaltende Mode auch noch im Trend liegt und man damit sozusagen als Trendsetter agiert. Denn schließlich möchte man zwar der Gesundheit Gutes tun, aber eben nicht als letzter Hinterwäldler verschrieen sein. Heuer lauert allerdings hier absolut keine Gefahr. Denn auch in Metropolen wie Hamburg, München oder Berlin wird sich eingemümmelt wie in der Antarktis. Mann und auch Frau trägt Wollmütze, Wollschal und handgestrickte Socken- denn Wolle ist der Wintertrend 2011/2012. Das Wolle dabei nicht nur einen wärmenden Faktor erfüllt, sondern vielmehr richtig trendig ist erkennt man daran, dass Wolle salonfähig geworden ist und beispielsweise in Form von Strickjacken und Twinsets durchaus auch auf Partys getragen werden kann. Wolle ist im Trend und damit durchaus beachtenswert.
Zumal Wolle und das damit verbundene Stricken eine durchaus imposante Geschichte haben. Denn immerhin wurden bereits im 2. oder 3. Jahrhundert nachchristlicher Zeitrechnung die ersten Stricknadeln geschwungen. Zumindest belegen dies historische Ausgrabungen, bei denen man im Gebiet des syrischen Euphrat strickähnliche Handarbeiten fand. Auch die Ägypter strickten übrigens schon, wie sich anhand von Überresten belegen lässt. Interessanterweise handelte es sich dabei übrigens um gestreifte Strümpfe die unter den Sandalenriemen getragen wurden. Um die Zeit 300 n. Christus tituliert man hingegen den Fund von zwei knöchernen Stricknadeln, die man einst im Thüringer Raum fand.

z Modeliste
