In der Berufsmode hat sich gerade in den letzten Jahren vieles verändert. So ist man bei beratenden Berufen durchaus etwas legerer im Umgang mit der Kleidung geworden während man in helfenden Berufen beobachten kann, dass der monotone Sackkittel immer öfters weißer Kleidung weicht und selbst in gastronomischen Berufen sowie im Einzelhandel wird die Kleidung mittlerweile nicht mehr übersehen. Sondern rückt vielmehr in den Mittelpunkt, da sie maßgeblich an der Verkaufsförderung beteiligt sein kann. Man widmet sich daher in zahlreichen Berufen der passenden Arbeitskleidung und beschäftig sich bisweilen durchaus intensiv mit der richtigen Berufskleidung. Denn schließlich hat Mahndank zahlreicher Studien und Verbraucherumfragen erkannt, dass Kleidung eben doch Leute macht oder in diesem Fall Geschäfte bringt. Der erste Eindruck zählt daher auch im Beruf. Selbst dann übrigens wenn es eigentlich um banale Dinge wie den Lebensmitteleinkauf, das Bankgeschäft oder auch den Gang zum Friseur geht. Alltagsgeschäfte eben, bei denen ein Produkt oder eine Dienstleistung im Vordergrund steht und bei denen es keinesfalls um die Mode des Gegenübers gehen sollte.
Kleidung ist daher ein essentieller Part im Berufsleben und es ist einfach an der Zeit zu erkennen, dass sie immer und überall eine Rolle spielt. Auch wenn der eigentliche Beruf eben nichts mit Mode zu tun hat. Früher waren es so vor allem die Modeverkäufer die adrett gekleidet sein musste. Heute hat sich das Bild verzerrt und ein jeder muss so im beruflichen Alltag gekleidet sein, dass er als ansprechend wahrgenommen und vor allem auch mit dem jeweiligen Produkt identifiziert werden kann. Als Bankberater muss man daher bei der Berufsmode auf Seriosität sowie auf eine angenehme Erscheinung achten. Schließlich verkauft bzw. berät man den Kunden bei einem Produkt, dass seine Existenz gewährleistet und das zum Leben notwendig ist. Daher sollte man entweder klassisch einen Anzug tragen oder als Frau eins schlichtes Kostüm wählen. Denn beides erweckt Vertrauen und strahlt solide Seriosität aus. Ist man hingegen in einem pflegenden Beruf tätig, muss man einfach der Vergangenheit Tribut zollen und zur Farbe weiß greifen. Denn mit Ärzten, Krankenschwestern und Altenpflegern assoziiert ein jeder einfach die reine Farbe weiß. Bunte Farbspiele oder grelle Outfits würden daher hier das entgegengebrachte Vertrauen in die weißen Götter und Helfer nur zerstören und wären wenig dienlich. Zumal der Verbraucher mit weiß in diesem Bereich auch wichtige Aspekte wie Reinheit sowie Hygiene verbindet. Außerdem hat weiß hier eine sehr lange Tradition, die jedoch immer öfters hinsichtlich der Tragevarianten ein wenig gebrochen wird. Denn schon lange sind schnöde Sackkittel verpönt und wer in einem solchen Beruf tätig ist, darf ruhig auch einmal eine Jeans, ein Poloshirt oder auch einen Pullover tragen, sofern diese eben weiß sind.
Auf die Farbe weiß sollte man allerdings verzichten, sofern man im Lebensmittel Einzelhandel tätig ist. Denn hier bleibt bekanntlich das weiß nicht lange weiß und nichts bringt einem mehr vom Einkauf ab, als ein Fleischereiverkäufer mit rotgesprenkelter Schürze. Auch eine Obstmarktverkäuferin auf deren weißer Schürze sich ein ganzer Obstsalat abzeichnet, ist keinesfalls verkaufsfördernd. Daher sollte man gerade in diesen Berufen auf neutrale Farben zurückgreifen. Rot, Gelb oder auch ein helles Grau sind wunderbar verkaufsfördernde und sogar appetitanregende Farben. Kombiniert man diese dann als Shirt oder Pullover zu einer klassischen Jeans hat man definitiv bezüglich modische Berufsmode nichts falsch gemacht. Zumal es gerade im Beruf auch wichtig ist, eine Kleidung zu tragen die immer sitzt und die nicht störend einengt.
Admin
Tags: Arbeitsmode, Berufskleidung, Berufsmode, Mode für Arbeit

z Modeliste

