Archive for März, 2009

Das Leid mit der Größe- die Konfektionsgrößen in der Modewelt

Montag, März 16th, 2009

Ein Blick in Modegeschäfte und Damenmode Boutiquen offenbart immer wieder das gleiche Schauspiel, dass so manch einem sicherlich vom heimischen Ritual bekannt sein dürfte. Da steht eine Dame oder auch ein holder männlicher Zeitgenosse mit gerunzelter Stirn und feuerroten Wangen vor dem Spiegel, der Verkäufer steht mit dem Maßband in der Hand teilnahmslos daneben und bestenfalls sitzt irgendwo im Eck noch ein schelmisch grinsendender Bekannter, der den erbitterten Kampf zwischen Reisverschluss und Bauchumfang zynisch beobachtet. Wahrlich kein schöner Gedanke, den aber die meisten Deutschen schon einmal erlebt haben und der einfach tägliche Praxis ist. Denn nahezu in jeder Stunde ärgert sich irgendwo in Deutschland ein Zeitgenosse darüber, dass die gewohnte Konfektionsgröße nicht mehr passt, obwohl die Waage immer noch das gleiche Gewicht anzeigt. Wie aber kann das sein?

 

Nun dieses kuriose Spiel der Konfektionsgrößen der Mode oder auch der Damenmode ist sicherlich nichts neues und beschäftigt nicht nur zahlreiche Privatpersonen sondern auch Hersteller und Vertriebe. Dazu muss man zunächst einmal erklären, dass die Berechnung der Konfektionsgrößen von Damenmoden oder auch Herrenmoden auf einem Größenprinzip basiert, welches mehr als drei Jahrzehnte zurück liegt. Damals ging man davon aus, dass Frauen eine durchschnittliche Größe von rund 165 Zentimeter erreichen, während die Herren der Schöpfung durchaus einige Zentimeter mehr messen durften. Alles was darunter oder auch darüber lag, galt in den 90ern als eine Sondergröße und rief sogenannte Kurz- oder auch Langgrößen ins Leben, die sich bis heute noch hartnäckig halten.

 

Natürlich ist dabei dieses Verfahren der Annahme heutzutage mehr als überholt, denn man kann davon ausgehen, dass ein prozentualer Großteil der Frauen größer als die erwähnten 165 Zentimeter ist und damit keinesfalls den veralteten Klischee entspricht. Leider ist bis heute dies jedoch noch nicht an die zahlreichen Hersteller der Damenmoden gedrungen, wenngleich im Jahre 2007 eine nationale Vermessung mit mehr als 12.000 Männern und Frauen erfolgte und damit eigentlich aktuelle Maße vorliegen würden. Jedoch erfolgte diese forschungsintensive Analyse im Auftrag einiger Unternehmen der Bekleidungsindustrie sowie auch deutscher Automobilhersteller und ist damit nicht für die allgemeine Masse zugänglich. Diese Handhabung führt dann natürlich dazu, dass sich bisweilen unterschiedliche Konfektionsgrößen und Schnitte ergeben können und sich daher das eingangs erwähnte Bild einstellen kann. So ist es salopp gesagt gängige Praxis, dass eine Frau mit normaler Figur bisweilen zwischen Konfektionsgröße 38 bis 44 schwankt und Damenmode in diesen Größen ihren Kleiderschrank zieren.

 

Daneben muss man natürlich gerade in Hinblick auf die unterschiedlichen Konfektionsgrößen bei Damenmoden und Herrenbekleidung erwähnen, dass es neben den deutschen Konfektionsgrößen auch die US- Größen sowie die internationalen Größen gibt. Diese unterscheiden sich dabei wesentlich von der Bezeichnung sowie auch der Berechnung oder deren Grundlage. Denn während die deutschen Größen noch einem Berechnungsgrundsatz unterliegen, ist beispielsweise die Damenmode in Italien wesentlich vom angenommenen Verhältnis der Körpermaße abhängig oder auch vom Sinnbild des Designers. Daher kann man sicherlich in Hinblick auf die Damenmode immer nur wieder sagen, dass probieren über studieren geht und Frau sich daran gewöhnen muss, dass sie heute noch eine Damenmode in Größe 44 trägt, aber morgen vielleicht schon in eine 38 passt.

Das Frühjahr im Modefokus- es kommt die neue Weiblichkeit und präsentiert Mode die Lebensfreude versprüht

Sonntag, März 8th, 2009

Es ist soweit: Die ersten zarten Sonnenstrahlen erwärmen nicht nur die Erde, sondern steigern gekonnt auch unser Wohlbefinden und die Lust auf attraktive Frühlingsmode. Dabei ist gerade der Frühling eine ganz besondere Zeit, denn in dieser herrlichen Jahreszeit finden auch unzählige Veranstaltungen und Festlichkeiten statt, zu denen man eine passende Mode benötigt. Sei es ein adrettes Kleid zu einer Hochzeitsfeier, eine passende Garderobe zur Kommunikation des Kindes oder auch vielleicht ein modisches Kostüm zu einer Frühjahrsparty. Diese Jahreszeit zeigt sich einfach besonders vielseitig und wahrlich muss Frau hier modische Akzente setzen.

 

Dabei ist jedoch von “müssen” bisweilen gar keine Rede denn ist Frau ehrlich, freut sie sich doch eigentlich viel mehr darauf, dass die Zeit von Winterjacken und dicken Schals nun endlich vorbei ist und leichte, luftige Mode wieder den Alltag bestimmt. Zarte Blümchenkleider, schicke Accessoires und attraktive Frühjahrsboleros prägen nun wieder den modischen Alltag und spiegeln gekonnt unsere Lebensfreude wieder. Dabei sind gerade die Modetrends des Frühjahrs durchaus vielversprechend und erwecken eine nahezu unbekannte Vorfreude. Denn im Frühjahr 2009 wird die Mode zum einen tragbar und verspricht zum anderen endlich einmal ein Welle der sinnlichen Fraulichkeit zu entfachen. So präsentiert die Frühjahrsmode mit ihren attraktiven Schnitten und peppigen Farben die Kurven der Frau gekonnt und gerade mit den wallenden Schnitten mancher Oberteile lassen sich keck kleine Wintersünden verstecken.

 

Ein ganz besonderer Figurschmeichler ist dabei wieder einmal die Tunika, welche sich gerade im letzten Sommer schon zahlreiche Sympathien sichern konnte und nahezu in jedem Frauenkleiderschrank zu finden ist. Dieses Jahr jedoch präsentiert sich das besondere Basis Modestück in einer etwas anderen Form und ist nicht nur in der Oberbekleidung zu finden, sondern wagt zudem auch den Sprung in Richtung Damenkleider. So sind viele der aktuellen modischen Kleider in Anlehnung an die Tunika entwickelt und daher von Damen mit jeder Konfektionsgröße zu tragen. Peppige Farben sowie aber auch eine schlichte Eleganz verleihen dabei dem unfehlbaren Kleidungsstück den notwendigen Schick und lassen die Tunika zum allseits beliebten Highlight mutieren.

 

Ein weiteres Highlight welches gerade in der aktuellen Frühjahrsmode nicht fehlen darf, sind neben vorteilhaften weit geschnitten Pullis mit sogenannten Fledermausärmeln auch figurnahe Wickelshirts, die es in allen erdenklichen Farben und Formen gibt. Hier wird garantiert jede Frau ihr Lieblingsstück finden, dass sie zudem auch jederzeit zu den attraktiven Dauertrend Jeans tragen kann. Denn auch Jeans in allen Längen sind gerade im Frühjahr wieder sehr stark im Kommen und ergänzen sich wunderbar mit dem neuen wieder entdeckten Schuhtrend. Wer heuer nämlich im Frühjahr modisch auf der Siegerlinie stöckeln möchte, der kommt um den einstigen Klassiker der Keil Plateusohle kaum umhin und trägt damit einen Trend, der nicht nur geschickt die Reize der Frau untermalt und endlose Beine zaubert, sondern vielmehr trägt Frau damit auch endlich mal wieder ein Schuhwerk das besonders angenehm zu tragen ist.

 

Wer es hingegen etwas bodenständiger liebt, der kommt im Frühjahr kaum an den modisches Ballerinas vorbei, die jedoch im Vergleich zum letzten Jahr mit einem kleinen aber kaum auffallenden Blockabsatz versehen sind. Dieser Schuhtrend ergänzt sich dabei wunderbar mit den ebenfalls im Trend liegenden luftigen Kleidern, welche dieses Frühjahr in der A- Silhouette gehalten sind und einen kleinen Bauch sowie auch vermeintlich kräftigere Hüften kaschieren. Dabei werden aber gerade diese in A-Form gehaltenen Kleider bisweilen nicht nur in der klassischen Form getragen, sondern wer modisch auf dem Siegerpodest stehen möchte, der trägt die neuen Kleider des Frühjahrs frech über engen Jeans oder knappen Caprihosen und kombiniert dazu einen der erwähnten Schuhtrends. Sicherlich zeigt dabei gerade dieser Trendtipp, dass die Mode des Frühjahrs 2009 endlich wieder einmal tragbar und für Frauen jeden Alters und Figur geeignet ist. Freuen wir uns daher auf einen modischen Frühling, in dem Frau sich zu ihren Kurven bekennen kann und endlich einmal Frau sein darf.