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Was ist Mode eigentlich?

Sonntag, Juni 22nd, 2014

Vor allem Frauen und junge Mädchen interessieren sich für Kleidung und Mode. Was macht aber den Reiz daran, shoppen zu gehen, sich Mode anzuschauen eigentlich aus?

Vorgabe der Mode durch Designer

Mode wird von Designern geschaffen und vorgegeben. Sie verändert sich ständig und hat im Laufe der Zeit einen großen Wandel durchgemacht. Oft kann man schwer erklären, warum etwas gefällt und warum nicht. Per Definition ist Mode etwas Erfasstes, etwas, was für viele Menschen für einen bestimmten Zeitraum aktuell und gültig ist. Im Bereich der Mode werden immer wieder neue Trends geschaffen und man kann davon ausgehen, dass sich viele Aspekte in regelmäßigen Abständen von etwa 10 bis 20 Jahren wiederholen oder neu aufgenommen werden, z. b. neu interpretiert mit neuen Kombinationen. Was aktuell Mode ist, entscheiden aber nicht nur Designer, sondern auch Redakteure der Modemagazine, Fotografen, Einkäufer von Modegeschäften und Modehäusern, Kritiker und Trendforscher. Sie machen uns vor, was jetzt gerade in ist und zeigen dies in der Kleidung, in Modemagazinen, im Fernsehen, Modekatalogen und auf den Laufstegen.

Mode in der Kultur und Kunst

Mode spielt nicht nur in der Bekleidung eine Rolle. Auch in der Architektur, in der Kunst und in der Literatur, der Musik und im Fernsehen gibt es Modeerscheinungen. Mode bestimmt in der Gesellschaft, was gerade getragen wird, gekauft wird, gekocht wird, gelesen oder gehört wird. Dazu zählen z. B. der Rock’n’Roll der 50er und 60er Jahre, der Petticoat, der Minirock, Jeans, die blumige Mode der Hippie-Zeit oder auch rockige Mode der Jugend mit Leder, Punk oder ähnliches. Die Medien wie das Internet tragen dann dazu bei, dass ein neuer Trend schnell Verbreitung findet, was allerdings auch mit einer gewissen Verantwortung verbunden ist. Schönheitsideale, prominente Vorbilder und tun dann das übrige dazu.

Mode als Ausdruck der Individualität und der Berufszugehörigkeit

Die Mode ist nicht nur reine Kunst und Handwerk, gerade mit Blick auf die Bekleidung. Praktische Erwägungen, Schutz und Funktionalität sind hier sehr wichtig. Mit Uniformen etwa werden keine reinen modischen Aussagen getroffen, sondern auch angezeigt, zu welcher Gesellschaftsschicht bzw. Berufsgruppe man gehört. Beispiele sind hier die Arbeitskleidung der Ärzte und Krankenschwestern, Piloten und Flugbegleiterinnen, Soldaten, Polizisten usw. Insofern hat Mode auch viel mit Kommunikation und Außenwirkung zu tun, spiegelt das Lebensgefühl wider. Auch Individualität und Abgrenzung ist Sinn und Zweck der Mode. Die Jugend grenzt sich von den Eltern ab, in der Musik stehen bestimmte Stilrichtungen für bestimmte Musikstile. Mit Mode will man auffallen, sich ausdrücken, Interesse wecken, Aufmerksamkeit erregen. Mode ist aber auch gesellschaftlichen Normen unterworfen, wenn z. b. bei bestimmten Anlässen eine Kleiderordnung herrscht. So sollte man etwa für eine feierliche Abendveranstaltung auch die passende Abendrobe wählen.

Schnelllebigkeit der Mode

Mode ist dabei immer sehr schnelllebig und wandelfähig. Für viele ist Mode auch Mittel zum Experimentieren und Ausprobieren. Wer sich abgrenzen möchte und als Trendsetter gilt, verliert dann auch schnell wieder das Interesse an etwas Neuem, sobald zu viele seinem Beispiel folgen. Dann ist die aktuelle Mode Teil des Mainstreams und nichts mehr besonderes, fällt nicht mehr auf. Auch deshalb kommt es immer wieder zu neuen Trends und neuen Ideen. In der schnelllebigen Zeit des Internet tauscht man sich auch über Foren und Chats zum Thema Mode aus und kauft Mode in Online-Shops. Es geht zudem sehr schnell, dass Modetrends, die auf den Fashion-Shows in New York, Paris, Mailand, London, Berlin oder anderen Metropolen zu sehen sind, sich dann auch in den Geschäften und Shops wieder finden.