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Die bekanntesten Designer

Sonntag, März 16th, 2014

Wer bestimmt, was Trend ist und angesagt? Das übernehmen die großen Modelabels und Häuser auf der ganzen Welt. Große Designer schaffen immer wieder neue Kollektionen, innovative Mode oder bisher unbekannte Trends. Nur wenige Designer schaffen es, sich über Generationen einen Namen zu machen und über die Modeszene hinaus bekannt zu werden. So denkt man zunächst an große Namen wie Balenciaga, Dior, Gucci oder Chanel. Zweifellos haben diese Persönlichkeiten Trends geschaffen, die bis heute beliebt sind und Klassiker geworden sind. Nachwuchs-Designer lassen sich heute von ihnen inspirieren.

Doch wer spielt heute in der Oberliga am Modehimmel? Folgende Modeschöpfer sorgen für Glanz und Glamour auf den Fashion-Weeks in Paris, Mailand, London oder New York.

Karl Lagerfeld: Mode aus Deutschland

Karl Lagerfeld war bereits in den 1980er Jahren Chef-Designer bei Chanel. Der gebürtige Hamburger entdeckte Claudia Schiffer und entwarf vor wenigen Jahren eine Kollektion für die schwedische Modekette H & M. Sein Markenzeichen: schwarz-weiße Kleidung, getönte Brille und ein Zopf. Zudem ist er für ungewöhnliche Kombinationen bekannt.

Custo Barcelona: Mode aus den USA und Barcelona

Aus Spanien stammt das Label Custo Barcelona. Die Brüder Custo und David Dalmau arbeiten in Spanien und den USA und sind studierte Architekten. Die bunte Patchwork-Mode erinnert an die 70er Jahre. Auffällige Prints, Shirts mit Strick- und Häkel-Applikationen sowie moderne Schnitte und multikulturelle Einflüsse gehören zu ihrer Mode ebenso wie verschiedene Materialien wie Seide, Samt, Mohair, Chiffon oder Pelz. Ihre Entwürfe sind in den USA sehr beliebt und sind auch in TV-Produktionen zu sehen.

Paul Smith steht für Mode aus Großbritannien

Der Brite Paul Smith überrascht mit interessanten Kombinationen von Mustern und Materialien. Weltweit gibt zahlreiche Geschäfte, die seine Mode führen. Hier finden Shopping-Freunde aber auch viele andere Angebote wie Accessoires oder Spielzeug. Zunächst wandte sich das Label nur an die Männer, seit den 90er Jahren gibt es auch Mode für Frauen. Smith ist z.B. in Japan sehr begehrt. Die figurbetonte und weibliche Mode kommt aber auch hierzulande an.

Prada repräsentiert die italienische Mode

Spätestens seit dem Film „Der Teufel trägt Prada“ kennen auch weniger Modebegeisterte das italienische Traditionslabel. Prada begann 1913 in Mailand mit Lederwaren. Heute führt Miuccia Prada das Haus und entwirft exklusive Handtaschen. Das Kerngeschäft sind nach wie vor Lederwaren wie Schuhe oder Handtaschen, aber auch Minikleider, Mode mit schlichten Schnitten und eher klassische Muster sind das Markenzeichen des Modehauses.

Jil Sander als Teil von Prada

Jil Sander ist aus der Modebranche nicht mehr wegzudenken. Für das renommierte Modehaus zeichnet sich heute der belgische Designer Raf Simons verantwortlich. Bis 2006 gehörte das Haus zu Prada, heute gehört es einem Londoner Finanzinvestor. Simons begann als Möbeldesigner, bis er 1995 seine erste Herren-Kollektion herausbrachte. Schmale, klare Linien zeichnen seinen Stil aus. Schlicht und elegant sind auch seine Modelle für die Frauen.

Dies sind nur ein paar Beispiele für große Namen, die in der Modebranche Weltruhm erlangt haben. Was macht ihren Erfolg aus? Vermutlich ihr Talent und ihr Ehrgeiz, ihre Leidenschaft für Mode und Ästhetik. Aber auch ein Quäntchen Glück und die richtigen Ideen zu rechten Zeit ebnen den Weg für eine internationale Karriere.