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Geknöpft und zugenäht- die Jacke, ein Must Have

Dienstag, November 27th, 2012

Oft war sie nur Statist, im Modesommer 2012 spielt sie eine Hauptrolle. Die Jacke. Denn auch wenn man meinen könnte, die zu erwartenden heißen Sommertage lassen keinen Platz für eine Jacke, so setzt sich der Modetrend mit absoluter Überzeugung durch und wird sicherlich auch hierzulande viele Trendsetter begeistern. Was auf den Modeschauen für Standing Ovations sorgte, wird daher auch auf den Straßen begeistern.

Denn immerhin kann man zumindest in den frischen Morgenstunden sowie auch den kühlen Nächten eine Jacke gut vertragen. Und garantiert möchte man das auch. Denn die Sommerjacken 2012 sind einmalig und wirklich eine Versuchung wert. Vielleicht findet man mit den Jacken 2012 sogar die eine oder andere große, neue Liebe. Denn so vielseitig wie sich die Jacken 2012 präsentieren, so einmalig waren sie noch nie. Von wilden Lederjacken im Biker Style bis hin zu zart romantischen Jacketts mit Allover Print- das gab es noch nie und davon kann Frau nicht genug bekommen. Selbst Klassiker wie die strenge Militär Jacke werden 2012 neu erfunden und zeigen sich in der Schulterpartie zwar gewohnt streng, unten hingegen jedoch mit einem charmanten Stilbruch der fast schon nostalgisch romantische Züge aufweist.

Ein wenig ungewohnt sind allerdings die breiten Schulterpartien, die vielleicht nicht jedermanns Geschmack sind. Denn hier lassen bisweilen die achtziger durchaus gewaltig grüßen. Allerdings wissen die Designer glücklicherweise das Vergangenes nicht jedermanns Geschmack ist und daher kann man die Schulterpolster nahezu überall schmerzfrei entfernen. Ein wenig schmerzresistent muss man hingegen bei der Farbwahl der neuen Lieblingsjacke sein. Denn neben den klassischen Tönen die man wirklich überall und jederzeit tragen kann, setzen sich 2012 auch bei den Jacken die Neonfarben durch. Man kommt um sie nicht umhin und man kann sie auch nicht übersehen. Bisweilen ein wenig ungewohnt, aber beim zweiten Blick eigentlich auch recht angenehm. Bringen sie doch Farbe in den Alltag und unterstützen die schöne Sommerstimmung

Ein Modetrend für die Gesundheit- Wolle und Wollenes

Sonntag, Oktober 23rd, 2011

Halte Kopf und Füße warm, dann bleibt der Doktor bettelarm. Genau so haben es einst viele Großmütter ihren Kindern und Enkelkindern gelehrt und lagen damit vermutlich nicht einmal so falsch. Denn kalte Füße sind heute noch ein sicherer Garant für Unwohlsein und das über den Kopf die meiste Körperwärme entweicht ist sicherlich auch kein Geheimnis mehr. Wer also in der kalten Jahreszeit einer laufenden Nase und schmerzenden Ohren ein Schnippchen schlagen möchte, der sollte sich dick einmümmeln und den Körper schön warm halten.

Besonders einfach ist dies natürlich, wenn warmhaltende Mode auch noch im Trend liegt und man damit sozusagen als Trendsetter agiert. Denn schließlich möchte man zwar der Gesundheit Gutes tun, aber eben nicht als letzter Hinterwäldler verschrieen sein. Heuer lauert allerdings hier absolut keine Gefahr. Denn auch in Metropolen wie Hamburg, München oder Berlin wird sich eingemümmelt wie in der Antarktis. Mann und auch Frau trägt Wollmütze, Wollschal und handgestrickte Socken- denn Wolle ist der Wintertrend 2011/2012. Das Wolle dabei nicht nur einen wärmenden Faktor erfüllt, sondern vielmehr richtig trendig ist erkennt man daran, dass Wolle salonfähig geworden ist und beispielsweise in Form von Strickjacken und Twinsets durchaus auch auf Partys getragen werden kann. Wolle ist im Trend und damit durchaus beachtenswert.

Zumal Wolle und das damit verbundene Stricken eine durchaus imposante Geschichte haben. Denn immerhin wurden bereits im 2. oder 3. Jahrhundert nachchristlicher Zeitrechnung die ersten Stricknadeln geschwungen. Zumindest belegen dies historische Ausgrabungen, bei denen man im Gebiet des syrischen Euphrat strickähnliche Handarbeiten fand. Auch die Ägypter strickten übrigens schon, wie sich anhand von Überresten belegen lässt. Interessanterweise handelte es sich dabei übrigens um gestreifte Strümpfe die unter den Sandalenriemen getragen wurden. Um die Zeit 300 n. Christus tituliert man hingegen den Fund von zwei knöchernen Stricknadeln, die man einst im Thüringer Raum fand.