Online Shopping ist herrlich und gerade Mode einkaufen macht auf virtuelle Weise gleich noch mal soviel Freude. Denn in den Modeshops wird stets die neueste Mode präsentiert und entgegen der realen Welt hat man hier nur selten das Problem, dass man die gewünschte Größe nicht erhält. So haben nämlich Modeshops weitaus vielmehr Auswahl und natürlich auch gänzlich andere Lagerbestände als beispielsweise die kleine Boutique ums Eck, die es kurioserweise nie auf die Reihe kriegt, von gängigen Größen mehr anzubieten als nur ein Modell. Dabei müsste es sich mittlerweile auch bis nach Hinterduppfing durchgesprochen haben, dass eben Größe 42 bis 46 die meist gefragtesten Größen deutscher Frauen sind.
Aber nein, stattdessen kann man nahezu bei jedem Einkaufserlebnis in der realen Welt resigniert feststellen, dass nach dem durchwühlen sämtlicher eng hängender Kleiderbügel wieder nur einmal die Größen XS bis S vertreten sind. Größen also, die Kindern passen aber bei weitem keinem Vollweib. Ein zeitraubender Vorgang, der je nach Gemütslage auch frustrierend sein kann, aber auf jeden Fall auch wütend macht. Denn eigentlich bedeutet Kundenservice ja auch, dass man sich am Kaufverhalten und am Bedarf der Kunden orientiert. Und nicht anders rum. Oder gibt es Frauen die von heut auf morgen wegen einer nicht vorrätigen Größe mal eben 50 Kilo runterschmelzen können? Wenn ja- her mit der Geheimformel. Ansonsten willkommen im Kreis der Onlineshopper.
Denn wer Online in Modeshops einkauft, der wird dieses Problem nicht kennen. Denn hier sind alle Größen in gänzlich anderen Dimensionen vorrätig und es kommt nur selten vor, dass eine Größe ausverkauft ist. Sollte dies dann wirklich einmal geschehen, dann ist das wunderbare an Modeonlineshops, dass diese nicht wie gelangweilte Verkäufer in der Boutique am Eck quer durch den Laden brüllen: Haben wir nicht, gibt’s nicht mehr. Sondern Modeshops haben oftmals eine sehr interessante Inszenierung und empfehlen Alternativartikel. Ein Phänomen, dass in der realen Welt gänzlich unbekannt erscheint. Denn hier ist man als Kunde oft nur Geldgeber und wird sehr oft als ein notwendiges Übel angesehen. Praktisch das Etwas, wegen dem man hier stehen muss und wegen dem man das Gespräch mit der Kollegin unterbrechen muss. Eine Eigenheit übrigens, die sich global behauptet und die auch zahlreichen Geschäftsführern namhafter Modeketten nicht unbekannt ist. Jedoch ist es schwer dagegen anzugehen, denn Kunden aufmerksam und höflich zu empfangen wird zwar gelernt, aber die Praxis ist oft anders als die Theorie und in der realen Welt ist Service eben Auslegungssache und eine sehr persönliche Interpretation. Schließlich versteht ein jeder etwas anderes darunter und oftmals ist gerade in Modeboutiquen die faule Gewohnheit ein gern gesehener Gast auf dem man sich als Verkäufer ausruhen kann.
Im Onlineshop hingegen wird Service sehr groß geschrieben, denn man hat erkannt das man nur durch den Kunden existieren kann. Das man auf dessen Gunst angewiesen ist und das man sich auch an dessen Bedarf orientieren muss. Denn der Mitbewerber ist nur einen Klick entfernt. Daher gibt man sich hier sowohl beim Angebot, beim Service sowie auch bei den Bezahloptionen richtig Mühe und versucht allen Kundenwünschen gerecht zu werden. Entsprechend dem Kundenverlangen kann man daher bei Modeshops auch aus unterschiedlichen Bezahloffensiven wählen und beispielweise neben der Vorkasse auch das sichere Paypal nutzen. Ganz wie man möchte, schließlich ist man der Kunde König.
Alf Grenz

