Archive for Dezember, 2010

Berufsmode und Arbeitskleidung- gut gewählt ist halb verkauft

Montag, Dezember 27th, 2010

In der Berufsmode hat sich gerade in den letzten Jahren vieles verändert. So ist man bei beratenden Berufen durchaus etwas legerer im Umgang mit der Kleidung geworden während man in helfenden Berufen beobachten kann, dass der monotone Sackkittel immer öfters weißer Kleidung weicht und selbst in gastronomischen Berufen sowie im Einzelhandel wird die Kleidung mittlerweile nicht mehr übersehen. Sondern rückt vielmehr in den Mittelpunkt, da sie maßgeblich an der Verkaufsförderung beteiligt sein kann. Man widmet sich daher in zahlreichen Berufen der passenden Arbeitskleidung und beschäftig sich bisweilen durchaus intensiv mit der richtigen Berufskleidung. Denn schließlich hat Mahndank zahlreicher Studien und Verbraucherumfragen erkannt, dass Kleidung eben doch Leute macht oder in diesem Fall Geschäfte bringt. Der erste Eindruck zählt daher auch im Beruf. Selbst dann übrigens  wenn es eigentlich um banale Dinge wie den Lebensmitteleinkauf, das Bankgeschäft oder auch den Gang zum Friseur geht. Alltagsgeschäfte eben, bei denen ein Produkt oder eine Dienstleistung  im Vordergrund steht und bei denen es keinesfalls um die Mode des Gegenübers gehen sollte.

Kleidung ist daher ein essentieller Part im Berufsleben und es ist einfach an der Zeit zu erkennen, dass sie immer und überall eine Rolle spielt. Auch wenn der eigentliche Beruf eben nichts mit Mode zu tun hat. Früher waren es so vor allem die Modeverkäufer die adrett gekleidet sein musste. Heute hat sich das Bild verzerrt und ein jeder muss so im beruflichen Alltag gekleidet sein, dass er als ansprechend wahrgenommen und vor allem auch mit dem jeweiligen Produkt identifiziert werden kann. Als Bankberater muss man daher bei der Berufsmode auf Seriosität sowie auf eine angenehme Erscheinung achten. Schließlich verkauft bzw. berät man den Kunden bei einem Produkt, dass seine Existenz gewährleistet und das zum Leben notwendig ist. Daher sollte man entweder klassisch einen Anzug tragen oder als Frau eins schlichtes Kostüm wählen. Denn beides erweckt Vertrauen und strahlt solide Seriosität aus. Ist man hingegen in einem pflegenden Beruf tätig, muss man einfach der Vergangenheit Tribut zollen und zur Farbe weiß greifen. Denn mit Ärzten, Krankenschwestern und Altenpflegern assoziiert ein jeder einfach die reine Farbe weiß. Bunte Farbspiele oder grelle Outfits würden daher hier das entgegengebrachte Vertrauen in die weißen Götter und Helfer nur zerstören und wären wenig dienlich. Zumal der Verbraucher mit weiß in diesem Bereich auch wichtige Aspekte wie Reinheit sowie Hygiene verbindet. Außerdem hat weiß hier eine sehr lange Tradition, die jedoch immer öfters hinsichtlich der Tragevarianten ein wenig gebrochen wird. Denn schon lange sind schnöde Sackkittel verpönt und wer in einem solchen Beruf tätig ist, darf ruhig auch einmal eine Jeans, ein Poloshirt oder auch einen Pullover tragen, sofern diese eben weiß sind.

Auf die Farbe weiß sollte man allerdings verzichten, sofern man im Lebensmittel Einzelhandel tätig ist. Denn hier bleibt bekanntlich das weiß nicht lange weiß und nichts bringt einem mehr vom Einkauf ab, als ein Fleischereiverkäufer mit rotgesprenkelter Schürze. Auch eine Obstmarktverkäuferin auf deren weißer Schürze sich ein ganzer Obstsalat abzeichnet, ist keinesfalls verkaufsfördernd. Daher sollte man gerade in diesen Berufen auf neutrale Farben zurückgreifen. Rot, Gelb oder auch ein helles Grau sind wunderbar verkaufsfördernde und sogar appetitanregende Farben. Kombiniert man diese dann als Shirt oder Pullover zu einer klassischen Jeans hat man definitiv bezüglich  modische Berufsmode nichts falsch gemacht. Zumal es gerade im Beruf auch wichtig ist, eine Kleidung zu tragen die immer sitzt und die nicht störend einengt.

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Mode als Status Symbol- man ist was man trägt

Donnerstag, Dezember 2nd, 2010

Kleider machen Leute und auch wenn man es niemals selbst zugeben würde- natürlich sind auch wir selbst im ersten Moment immer oberflächlich. Denn ein jeder Mensch nimmt den anderen, das vermeintliche Gegenüber, zuerst mit den Augen wahr und ein jeder verbindet automatisch mit dem gesehenen ein bestimmtes Merkmal. Das funktioniert ganz automatisch, egal ob wir Menschen es wollen oder nicht. Entscheidend ist jedoch das danach. Vergessen wir den ersten Gedanken oder aber spinnen wir diesen wie einen Faden weiter, ohne groß Rücksicht auf das weitere Handeln des anderen zu nehmen. Dieser Aspekt ist der entscheidende und er differenziert die Menschen in oberflächliches Handeln oder harmonisches Miteinander.

Den ersten Moment und den ersten Gedanken jedoch, den haben alle Menschen und daher trifft der Satz das der erste Eindruck zählt, auch wirklich zu. Mode und Kleidung sind somit durchaus Status Symbole oder auch Imageträger. Denn das was wir tragen zeichnet uns aus. Mode als Kommunikationsmittel zu bezeichnen ist daher augenscheinlich gar nicht einmal so falsch, jedoch muss man berücksichtigen, dass nicht jeder dem ersten Moment die gleiche Gewichtigkeit zollt. Sich rein auf die Kleidung zu verlassen wäre daher sicherlich der falsche Weg, denn für viele zählt einfach auch der Mensch der in der Mode steckt. Zumindest sollte es so sein, denn eine Hülle ist vergänglich. Jedoch wird in vielen Kreisen genau diese Hülle anders bewertet und man muss daher die Wahl der richtigen Kleidung auch immer auf den Anlass oder auch die Situation dazu abstimmen. Bewegt man sich in entsprechenden Kreisen bei denen oftmals allein der erste Moment zählt und man vielleicht keine zweite Chance bekommt, sollte man mit entsprechender Mode punkten. Das kann beispielsweise gerade bei Auftritten sein, es kann bei Reden der Fall sein oder auch bei zukunftsweisenden Gesprächen, bei denen man erst einmal die Vorauswahl überstehen muss.

Auch in entsprechenden gesellschaftlichen Kreisen ist es oftmals passender, sich mit entsprechender Mode zu kleiden und so erst einmal zu punkten. Anders hingegen verhält es sich bei familiären Festen oder auch bei Festlichkeiten mit Freunden oder guten Bekannten. Hier overdressed zu erscheinen oder sich allein auf die Wirkung der Mode zu verlassen, ist zumeist fehl am Platz und kann sich schnell ins Gegenteil umkehren. Denn gerade in einer solchen Umgebung wird der Mensch in der Kleidung zum Mittelpunkt und nicht die Mode die ihn kleidet. Daher sollte man sich immer mit der Mode spielen und sich auch durchaus einmal verschiedenen Modestilen zuwenden. Denn Mode ist gemacht für den Augenblick und den Anlass. Sie kann Türöffner sein, als Status Symbol Wege ebnen aber sie kann auch Sympathien zerstören. Daher kommt es bei der Wahl der Mode immer auf die jeweilige Situation an und ein jeder sollte einen sorgfältig sortierten Kleiderschrank besitzen, der für jede Lebenslage etwas beinhaltet.

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