Unterwäsche
Unterwäsche, oder auch neudeutsch underwear oder bodywear, trägt zum
Wohlbefinden bei und ist vielseitiger, als man vermuten könnte. Viele denken
dabei an Reizwäsche aus Spitze und Seide, andere schätzen dagegen schlichte,
funktionale Wäsche.
Unterwäsche wichtige Sparte der Mode
Im Bereich der Mode ist Tageswäsche eine wichtige Sparte, zahlreiche Hersteller
spezialisieren sich auf Tops, BHs, Tangas, Slips und Co. Zur Unterwäsche zählen
aber auch Strümpfe, Socken oder Leggins bzw. Strumpfhosen. Namhafte Hersteller
und teure Marken sind dabei ebenfalls zu finden wie die günstige Version in den
großen Modeketten. Das Angebot ist vielfältig und richtet sich an Frauen mit
Größe 36 oder 38, aber auch Frauen in XXL. So bekommen Kundinnen Wäsche in
Online-Shops, bei speziellen Herstellern, im Modediscount oder bei den großen
Modeketten.
Viel Auswahl, verschiedene Materialien
Die Bandbreite ist groß, erotisch, klassisch, funktional, bunt oder
schwarz-weiß, alles ist dabei. Ob nun in der verführerischen Version oder doch
alltagstauglich, Wäsche sollte vor allem eins sein: bequem. Das heißt, Tops,
Höschen oder BHs müssen richtig sitzen, dürfen nirgends kneifen oder
einschneiden. Auch auf die Materialien kommt es dabei an. Während die einen auf
Wäsche aus Baumwolle zurückgreifen, bevorzugen andere die Varianten aus
Mikrofasern, Seide, Spitze und ähnliches. Allein bei den Unterhosen
unterscheiden Experten z. b. in Tanga, Panty, Slip oder Hipster. Diese Höschen
sind jeweils unterschiedlich geschnitten und zählen eher zur Reizwäsche oder
eher zur funktionalen Alltagswäsche. Jede Frau bevorzugt hier etwas anderes.
Funktionalität und Kaschieren von Problemzonen
Unterwäsche hat zwar vor allem die Funktion, warm zu halten und die Figur zu
stützen und zu betonen. Letzeres übernimmt vor allem die so genannte Shapewear.
Diese Wäsche hält die Figur in Form und kaschiert Problemzonen an Bauch und Po.
So kann man leicht ein bis zwei Kleidergrößen wegschummeln. Shapewear sollte
dabei schlicht gehalten sein und auf Applikationen verzichten. Einige Frauen
wählen hierbei die normale Konfektionsgröße, andere wiederum wählen eine Nummer
kleiner. Hier sollten Frauen verschiedene Größen und Marken ausprobieren, um zu
sehen, was passt, den besten Effekt bringt und bequem ist. Gerade Shapewear
sollte aus Materialien sein, die angenehm und weich sind und sich auf der Haut
gut anfühlen. Shapewear wird meist in Weiß und Hautfarben angeboten, inzwischen
gibt es aber auch immer mehr Anbieter, die bunte Shapewear im Sortiment führen.
Historisches
Das Zeigen der Unterwäsche in der Öffentlichkeit ist zwar nach wie vor verpönt,
mit dem Siegeszug des Minirocks, bei dem auch immer wieder der Slip
durchblitzte, ist man hier etwas offener geworden. Schon die Römerinnen trugen
wohl einen Vorläufer des Bikinis, Funktion und Ausführungen sind aber nicht
näher überliefert. Im Mittelalter griffen die Männer zu einer Art Unterhose,
auch hier ist nicht mit Sicherheit belegt, inwieweit diese Hosen im Alltag
getragen wurden. Unterröcke, Unterhemden und Strümpfe kamen etwa im 17., 18.
Jahrhundert auf. Wäsche, wie wir sie kennen, entwickelte sich dann im 20.
Jahrhundert. Bis ins 19. Jahrhundert wurde Wäsche oder auch Weißwäsche aus
weißem Leinen hergestellt, weil dies robuster und pflegeleichter war. Baumwolle
setzte sich erst später durch. Die Vorliebe für Weiß ist bis heute geblieben.
Die beliebtesten Farben heute sind Weiß und Schwarz, aber auch Grau, Blau und
Rot.